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Forschungsschwerpunkte
 

Forschungsschwerpunkt - vergleichende Anatomie

3-D model of a skullDie Analyse der Knochenanatomie in einem umfassenden vergleichenden Kontext, unter besonderer Beachtung kladistischer Prinzipien, ist von entscheidender Bedeutung für das Verständnis der Evolution und für die Rekonstruktion phylogenetischer Verwandtschaftsbeziehungen. Wir verfolgen diese Ansätze, metrisch sowie nicht-metrisch, in unseren Untersuchungen von fossilen Homininen.

Eines unserer Forschungsziele ist die Entwicklung phylogenetischer Hypothesen über afrikanische und europäische Taxa aus dem Plio-Pleistozän sowohl mittels kladistischer Methoden als auch mithilfe der vergleichenden Anatomie. Wir konzentrieren uns besonders auf die phylogenetische Bedeutung des fossilen Materials aus Nordafrika und das der frühen Hominine aus Ostafrika. Weitere Forschungsziele sind die Interpretation der mittel- bis spätpleistozänen menschlichen Taxonomie im Rahmen der Primatenvariation; die quantitative Analyse morphologischer Merkmale und Merkmalsausprägungen mit Hilfe geometrisch-morphometrischer Methoden (z.B. die quantitative Analyse des „Neandertaler-Chignon“); und die Überprüfung von Hypothesen, die sich auf die Anpassung der Skelettanatomie beziehen (z.B. das Verhältnis von Schädelmorphologie und Klima bei modernen Menschen). Diese Forschungsziele sind eng verbunden mit der Rekonstruktion von Fossilien und virtueller Paläoanthropologie.

Die Ressourcen unserer Abteilung sind in dieser Hinsicht beachtlich und sie wachsen weiter. Wir bauen gerade eine umfangreiche Abgusssammlung mit fossilen Homininen auf, die das Plio-Pleistozän und die Alte Welt umfasst. Die Abteilung beherbergt auch eine osteologische Sammlung von wildlebender Schimpansen aus dem Tai-Wald. Schließlich arbeiten wir an einer virtuellen Sammlung von menschlichen und nicht-menschlichen Primatenfossilien sowie von rezenten Skelettresten.