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Forschungsschwerpunkte
 

Forschungsschwerpunkt - Isotopenanalyse, Ernährung, Migration und Klima

 

Paläoernährungsforschung

fish marketAus homininen und tierischen Geweben (vorwiegend Knochen) extrahieren wir Proteine und bestimmen dann die Anteilsverhältnisse der stabilen Kohlenstoff- und Stickstoffisotope (und vermehrt auch von Schwefelisotopen), um so die Ernährung zu rekonstruieren.

Unser Hauptschwerpunkt liegt auf paläolithischen homininen Ernährungsanpassungen und auf den Entwicklungen und Veränderungen dieser Anpassungen im Laufe der Zeit. Momentan beschäftigen wir uns in erste Linie mit den Ernährungsweisen von Neandertalern und anatomisch modernen Menschen in Eurasien. Wir haben auch Veränderungen im Ernährungsverhalten untersucht, die mit dem Aufkommen des Ackerbaus in Europa (Übergang vom Meso- zum Neolithikum) in Verbindung stehen. Wir sind außerdem an der Anwendung dieser Methode auf andere archäologische Zeitalter interessiert.

blowfish

Unsere Forschungsarbeit zur Homininenernährung wird erschwert, weil Collagen, das von uns hauptsächlich extrahierte Protein, nicht länger als ca. 100.000 Jahre erhalten bleibt. Deshalb erforschen wir Möglichkeiten, aus Proben, die älter als 100.000 Jahre sind, Proteine zu extrahieren, sie dann zu beschreiben und Isotopenanalysen an ihnen durchzuführen (dies beinhaltet die Analyse von einzelnen Aminosäuren).

Zu unserer Forschungsgruppe gehören auch Wissenschaftler der Fakultät für Archäologie an der Universität Durham (GB).

Einschlägige Veröffentlichungen, einige auch als PDF, gibt es hier.