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Leben und Tod im Mitteleuropa der späten Bronzezeit

Internationales Forschungsteam rekonstruiert, wie Menschen in einer von Veränderungen geprägten Zeit lebten

Eine neue interdisziplinäre Studie liefert erstmals detaillierte Einblicke aus biomolekularer und archäologischer Perspektive in das Leben der Menschen in Mitteleuropa während der späten Bronzezeit (ca. 1.300–800 v. Chr.), auch Urnenfelderzeit genannt. Diese war durch kulturelle Veränderungen, wie die weit verbreitete und namengebende Einführung der Brandbestattung, gekennzeichnet. In der Studie wurden alte DNA sowie stabile Sauerstoff- und Strontiumisotope und osteoarchäologische Daten von nicht brandbestatteten Personen analysiert. Diese Daten wurden mit Strontiumisotopendaten aus Brandbestattungen verglichen, die an den Ausgrabungsstätten Kuckenburg und Esperstedt in Mitteldeutschland beerdigt wurden. Die Ausgrabungen wurden vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt durchgeführt. Die Ergebnisse wurden in einen breiteren überregionalen Kontext gesetzt, indem sie mit zeitgenössischen genetischen Daten aus benachbarten Regionen verglichen wurden.

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© Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt