Genom-Editierung ermöglicht es Wissenschaftlern, die DNA-Sequenz von Zellen zu verändern – eine Technologie mit großem Potenzial für die Forschung und mögliche Therapien. Eine Herausforderung besteht jedoch darin, dass die Editierung oft nur bei einem kleinen Teil der Zellen funktioniert. Forscher müssen daher Wege finden, um die erfolgreich editierten Zellen von allen anderen zu trennen. In einer neu veröffentlichten Studie stellen Wissenschaftler:innen des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig eine neue effiziente Strategie zur Selektion vor, bei der programmierbare Genscheren zum selektiven Abtöten unerwünschter Zellen eingesetzt werden. Das Team zeigt auch, dass diese Methode verwendet werden kann, um Zellen mit Krebsmutationen im Labor präzise abzutöten.
