Trotz der großen Vielfalt menschlicher Sprachen tauchen bestimmte grammatikalische Muster immer wieder auf. Eine neue Studie von einem internationalen Team unter der Leitung von Annemarie Verkerk von der Universität des Saarlandes und Russell D. Gray vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie zeigt, dass etwa ein Drittel der von Sprachwissenschaftlern postulierten „linguistischen Universalien“ – also Muster, von denen angenommen wird, dass sie in allen Sprachen auftreten – mithilfe neuester evolutionärer Methoden statistisch belegt werden kann.
