Dinge verstehen

Wir untersuchen, wie Geister die nicht-soziale Welt repräsentieren und über sie nachdenken. Dazu zählen Arbeiten zum relationalen Denken, zu mentalen Modellen physikalischer Systeme, zur Bildung von Overhypothesen, zur räumlichen Kognition sowie zum Entscheiden unter Unsicherheit. In diesem Bereich untersucht die entwicklungspsychologische Forschung, wie diese Fähigkeiten in der Kindheit entstehen und sich reorganisieren; kulturvergleichende Forschung fragt, wie Lernumwelten und Ökologien sie prägen; und komparative Forschung klärt ihre evolutionären Wurzeln und Grenzen bei anderen Menschenaffen. Diese Forschung macht sowohl gemeinsame Grundlagen physischer Kognition sichtbar als auch jene spät emergierenden Formen von Abstraktion und expliziter Modellbildung, die besonders charakteristisch für den Menschen sein könnten.