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Technik

Eye-Tracking

Eines der Hauptziele der vergleichenden Psychologie ist es, die kognitiven und emotionalen Prozesse verschiedener Tierarten zu verstehen und mit denen des Menschen zu vergleichen. Augenbewegungen stellen ein wichtiges Tor zu diesen Prozessen dar, denn sie verraten, worauf eine BetrachterIn ihre Aufmerksamkeit richtet, was sie wahrnimmt und, zu einem gewissen Grad, auch was sie erwartet.

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Thermografie

Thermografie ist eine Technik, mit der sich die Wärmestrahlung von Objekten und damit deren Oberflächentemperatur messen lässt. Das funktioniert sowohl bei Gegenständen, als auch bei Menschen und Tieren. In der Industrie wird Thermografie beispielsweise eingesetzt, um die Qualität der Wärmedämmung von Häusern zu ermitteln. In der Medizin nutzt man Thermografie, um die Hauttemperatur zu messen und Rückschlüsse auf mögliche Krankheiten zu ziehen. Die Temperatur wird dabei mit Hilfe von Thermokameras aufgenommen, die sich in Aussehen und Handhabung kaum von modernen Videokameras unterscheiden, aber für jeden aufgenommenen Bildpixel den zugehörigen Temperaturwert aufzeichnen. So lässt sich die Temperatur ganz ohne Kontakt zum jeweiligen Objekt oder Lebewesen aus der Ferne ermitteln.

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Virtual Reality

3D-Videospiele und die noch immersiveren Umgebungen in Virtual Reality-Headsets ermöglichen es zu erforschen, wie wir im Raum navigieren: worauf wir unsere Aufmerksamkeit lenken, wenn wir neue Wege lernen, wie wir kognitive Karten von bekannten Umgebungen konstruieren, wie und wann wir Abkürzungen oder Umwege nehmen. Auch viele andere kognitive Fähigkeiten können dank virtueller Umgebungen in besonders naturalistischen und anregenden Settings untersucht werden, vom kreativen Problemlösen über episodisches Gedächtnis bis hin zu sozialer Koordination.

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Touchscreen

Touchscreens werden seit geraumer Zeit in der Forschung und zur kognitiven Beschäftigung von Primaten eingesetzt, weil sie so vielseitig sind. Von einfachen Auswahlaufgaben, bei denen die Affen zwischen zwei Bildern wählen, bis hin zu immersiven virtuellen Umgebungen bieten Touchscreens den Primaten Herausforderungen, die ihre natürliche Neugier und ihre Problemlösefähigkeiten stimulieren. Gleichzeitig erlauben uns Touchscreens Daten über das Verhalten der Menschenaffen mit hoher Präzision zu sammeln und die Datenerfassung leicht an andere Affenarten, den Mensch  inklusive, zu adaptieren. Diese Möglichkeit erleichtert die Interpretation vergleichender Studien.

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